innovatiQ 3D-Drucker unterstützt bei der Entwicklung des BICAR

Das Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) der ZHAW in Zürich ist spezialisiert auf innovative Produktentwicklung im Maschinenbau von der ersten Idee bis zum finalen Serienprodukt. Neue Entwicklungen und Innovationen durchlaufen den gesamten Prozess, von der anfänglichen Vision bis zum fertigen Produkt. Im Fokus der Forschung stehen dabei neuartige Methoden, Tools und Verfahren für einen optimierten und effizienten Produktentwicklungsprozess. Durch eine optimale Kombination interdisziplinärer Fach- und Branchenkenntnisse, können technische und wirtschaftliche Machbarkeiten innovativer Produktideen und -visionen frühzeitig abgeklärt werden. In diesem Prozess darf die additive Fertigung natürlich nicht fehlen.

Ein absolutes Paradebeispiel stellt in diesem Zusammenhang der sogenannte BICAR dar. Um beim aktuellen Thema der Nachhaltigkeit und der Klimaveränderung einen positiven Beitrag zu leisten, hat sich die gleichnamige Share your BICAR AG, die im ZHAW angesiedelt ist, der Herausforderung gestellt, ein nachhaltiges Gefährt mit Elektroantrieb zur Marktreife zu bringen. Das Produkt punktet vor allem durch seine Funktionalität. Völlig emissionsfrei kommt der Einsitzer auf drei Rädern daher und stellt eine geeignete Lösung für eine urbane Mobilität mit Wetterschutz und Helmfreiheit dar.

Der BICAR zusammen mit seinen beiden Erfindern, Hans-Jörg Dennig (links) und Adrian Burri (rechts) © Share your BICAR AG
Der BICAR zusammen mit seinen beiden Erfindern, Hans-Jörg Dennig (links) und Adrian Burri (rechts) © Share your BICAR AG

Mit der innovativen Fertigungstechnologie des 3D-Druckes lassen sich solche Geschäftsfelder erschließen. Sie ermöglicht hochkomplexe, bisher ungelöste Ansätze und das Verändern von Wertschöpfungsketten. Dies löst neue Denkweisen, Lösungsansätze und Anwendungen, bei Unternehmen sowie Kunden aus. Als Entwicklungspartner und Berater tritt die School of Engineering der ZHAW als eine der größten technischen Fachhochschulen in der Schweiz auf und bietet der Industrie eine Plattform, um sich mit den Veränderungen und Herausforderungen dieser Technologie auseinanderzusetzen. Branchen wie Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil, Werkzeug- und Formenbau, Medizintechnik sowie Produktentwicklung. um hier nur einige der Größten zu nennen.

Eines der wenigen Hersteller von Großraum-3D-Druckern fiel die Auswahl auf innovatiQ. Mit dem x1000 3D-Drucker hat sich die ZHAW für einen industriellen 3D-Drucker mit offener Plattform entschieden. Seit Ende Januar 2019 wird er nun vor allem für Funktionsintegration, Individualisierung, Leichtbau und Prototypenfertigung eingesetzt.

Der BICAR - ein nachhaltiges Gefährt mit Elektroantrieb © Share your BICAR AG
Der BICAR – ein nachhaltiges Gefährt mit Elektroantrieb © Share your BICAR AG

Einer der entscheidendsten Argumente für den Einsatz von additiven Fertigungstechnologien, wie dem FFF-Verfahren und damit auch den 3D-Druckern von innovatiQ ist der große Gestaltungsfreiraum. Er ermöglicht den Konstrukteuren ganz neue Denkansätze in puncto Design und Funktion. „Bauteile mit komplexen Strukturen und bionischen Formen wie am BICAR  können sonst nur schwierig oder sogar gar nicht hergestellt werden“, erklärt Adrian Burri, Geschäftsführer der Share your BICAR AG. Mit dieser Technologie jedoch relativ einfach, schnell und in passender Qualität. innovatiQ bietet dafür eine offene Material-Plattform und die entsprechende Materialvielfalt. Zusätzlich profitieren Unternehmen von einer kürzeren Produktionszeit sowie von einem geringeren Kostenaufwand.